Sehr viele Menschen in unserer heutigen Gesellschaft, wünschen sich eine aufrechtere Haltung. Ein Grund hierfür ist sicher, dass die meisten von uns im Alltag zu viel Sitzen.
Es ist sicher wichtig und bestärkend, die dazu notwendigen Muskeln zu kräftigen und sie aufzuwecken. Aber genauso wichtig ist es, die Gesamtkoordination zu verbessern.
Moshe Feldenkrais war der Meinung, dass wir Haltung zwar korrigieren können, dass aber nicht bedeutet, dass wir so dann durchs Leben gehen werden. Durch seine Methode, geschieht eine bessere Aufrichtung spontan.
Die Arme angewinkelt und im rechten Winkel zur Wirbelsäule – das erinnert an das Bild des jüdischen Kerzenhalters »Chanukia«.
In dieser expliziten Stellung kippst du deine Arme in Richtung Boden: einmal in Richtung Kopf und dann zu den Füßen. Du erforschst, wie das Heben von Kopf und Becken den Schultergürtel dabei beeinflussen.
Wie fühlt sich das Stehen und die Aufrichtung nach der Stunde an?